Natur pur – warum ein Naturgarten ein Gewinn ist
Bei meinem Hobby, der Naturfotografie, liebe ich es auch, dann und wann Tiere zu fotografieren, die wir meistens kaum wahrnehmen. Sie sind auf den ersten Blick schwierig zu sehen. Man muss bewusst innehalten, horchen und die Vielfalt der Pflanzen, in denen sie leben, auf sich wirken lassen. Auf diese Weise kann ich zum Beispiel Heuschrecken, Falter und andere, mir oft unbekannte Insekten orten.
Im Grund genommen ist es ja so, dass ich in einem riesengrossen Naturgarten lebe, den zu entdecken es sich lohnt. Natur ist Reichtum von besonderer Art. Ob sie von uns wahrgenommen wird oder nicht.
«Gib mir einen Quadratmeter Wiese und ich mache dir 1000 schöne Fotos.»
Dieses Zitat habe ich einmal in meinem Newsletter zum Thema «Selektive Wahrnehmung» verwendet. Die Natur ist sehr geheimnisvoll, wenn man sich die Zeit nimmt und etwas genauer hinsieht. Es gibt da einiges, das «kreucht» und «fleucht». In meiner Google-Recherche stosse ich in diesem Zusammenhang auf den lesenswerten Artikel «Auf einem Quadratmeter wimmeln 2000 Arten» auf Welt.de.
«Die Biodiversität im Boden ist vergleichbar mit der in einem Regenwald oder Korallenriff»
wird der Forscher David Russel im Artikel zitiert. Auf einem Quadratmeter liessen sich laut ihm gut 2000 Arten oder 100 000 Individuen finden. Die meisten von diesen Tieren würden wir wohl nur mit einem Makroobjektiv erkennen.
Natur im eigenen Garten
Natur im eigenen Garten.
