Kids Bikes: Bewegung für Kinder, die (gemeinsam) Spass macht

Bewegung fördern dank guten Voraussetzungen

Kürzlich erzählte mir eine Physiotherapeutinn welchen körperlichen Beeinträchtigung Kinder heute ausgesetzt sind. Sie erzählte von einem Jungen, der sein Knie nicht richtig bewegen kann. Der Grund: Die Muskeln konnten sich aufgrund mangelnder Bewegung nicht richtig entwickeln. Mangelnde Bewegung ist eine der grössten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Das Gute: Es gibt nachhaltige Lösungen – nicht nur für Kinder – und vor allem solche, die extrem Spass machen und somit das gesamte Wohlbefinden steigern. Zum Beispiel Kids Bikes.

Die Themen im Überblick:

Kids Bikes: Bewegung für Kinder, die (gemeinsam) Spass macht
Kids Bikes: Bewegung für Kinder, die (gemeinsam) Spass macht

Laufen, rennen, Velo fahren

Ich bin ein Bewegungsmensch. Schon immer. Auch als Kind. Das draussen Sein, war mir wichtig und ist es heute noch: die frische Luft, die Natur, das Hirn «durchspülen», Stress verarbeiten. Wenn ich mir diese Zeit nicht nehme, fühle ich mich schnell unwohl – irgend etwas stimmt einfach nicht mehr richtig.

Als jüngstes von vier Kindern habe ich alle Fahrräder meiner älteren Geschwister «geerbt». Meine Eltern hatten nicht so viel Geld und vier Kinder mussten erst mal ernährt werden.

Eines der Teiler war besonders schwer, hatte nur einen Gang und breite Reifen. Einfach sämtliche Nachteile, die ein Velo haben kann – wofür ich es zutiefst hasste. Bis auf den Rücktritt natürlich, mithilfe dessen ich genüsslich manche Portion Gummi auf dem Asphalt liegen liess. Mit der Klasse unterwegs, war mit diesem alten Minivelo immer der Letzte. Merde!

Wollen und nicht können Können fühlt sich unsäglich mies an!

Der Letzte. Auch beim Sporttag führte ich die Liste meist von weit hinten an. Mir fehlten Perspektiven. Irgendwann fing ich an, fast jeden Abend zum Sportplatz zu gehen und dort mit den anderen Fussball zu spielen. Mit dem Resultat, dass ich am nächsten Sporttag Rang 2 belegte.

In der Lehre fuhr ich dreimal die Woche mit dem Fahrrad über einen kleinen Pass zu meinem Arbeitsort und zurück. 10 Kilometer pro Strecke – aufgrund der Steigung jedoch gefühlte 20. Das dauerte, war allerdings eine lehrreiche und wichtige Zeit.

Dieser weite Arbeitsweg war anstrengend! Doch die Begegnung mit Wind und allen Wettern hat mich geprägt.

Ausdauer hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den Körper, sondern auch auf Geist und Psyche. Man fühlt sich besser und kann klarer denken.

 

Ich möchte diese Zeit nicht missen – und pflege mein Durchhaltevermögen auch heute noch. Mit dem Resultat, dass mein Blutdruck mit meinen 61 Jahren noch traumhaft ist.

Andreas Räber, der vielseitige! Enneagramm Coach / Trainer, GPI-Coach, Naturfotograf, Online-Marketing-Spezialist
Andreas Räber, Enneagramm-Coach, Trainer und GPI®-Coach, Wetzikon
Gemeinsam etwas unternehmen, sich bewegen können und dabei sein ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit von Kindern
Gemeinsam etwas unternehmen, sich bewegen können und dabei sein ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit von Kindern

Die Sache mit der Bewegung für Kinder

Seither hat sich viel gewandelt. Manches haben wir dazugelernt, manches ist uns aber auch abhanden gekommen. Kindheit bedeutet nicht nur Schule und sich auf die Anforderungen der Wirtschaft vorbereiten. Kinder brauchen und haben ein Recht auf Bewegung. Auf handfeste Spiele. Auf Biken. Auf reale Vorbilder.

Die eigenen Möglichkeiten entdecken. Stärken und Grenzen spüren. Draussen sein, auch wenn es regnet.


Aus organisatorischen oder Sicherheitsgründen werden Kinder heute oft zur Schule oder sonst wohin gefahren. Es mag vielleicht altväterlich klingen, doch allzu oft schauen Kinder und Erwachsene in einen Bildschirm. Kleine. Mittlere. Grosse. Ganz grosse.

Vielleicht bin ich ja blind, aber ich meine selten bis gar keine Jugendlichen mehr auf einem Mountain- oder Roadbike zu sehen. Und wenn, dann ist es ein E-Bike.

Die Folgen von mangelnder Bewegung in der Kindheit

NDR.de schreibt im Artikel «Zu wenig Bewegung: Immer mehr Junge leiden an Folgeschäden», dass der Anteil der Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen laut der der deutschen Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zwischen 2012 und 2022 um 44 Prozent gestiegen ist. Bei den 15- bis 18-jährigen stieg der Anteil um fast 120 Prozent. Für diese Studie wurden anonymisierte Daten von rund 190’000 Versicherte im Alter von 6 bis 18 Jahren ausgewertet.

Unter motorischen Entwicklungsstörungen werden Grobmotorik wie Laufen und Klettern sowie Feinmotorik, Bewegungen von Händen, Fingern und Gesicht bezeichnet.

 

Diese Auswertung bringt vieles auf den Punkt, das man mit dem normalen Menschenverstand auch erahnen kann.

Mögliche Folgen von motorischen Entwicklungsstörungen

  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Probleme
  • mangelndes Selbstvertrauen
  • Ängste
Um diesen schädlichen und weitreichenden Folgen entgegenzuwirken, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schulpflichtigen Kindern, sich mindestens eine Stunde pro Tag zu bewegen.

«Fördern Sie Ihr Kind motorisch und lassen Sie zu, dass es sich austobt. Merken Sie, dass bestimmte körperliche Aktivitäten Ihrem Kind Spass machen, bauen Sie diese im Alltag ein»,

empfiehlt eine Mitarbeiterin der KKH, die diese Untersuchung lanciert hat.

Gemeinsam etwas unternehmen ist enorm wichtig
Gemeinsam etwas unternehmen ist enorm wichtig

Kids Bikes: körperliche Aktivitäten, die Kindern Spass machen

Eine Möglichkeit, die Kids echten Spass macht, sind Kids Bikes.

Damit Velofahren Freude macht, ist es wichtig, dass das Velo auch zum Kind passt.

Was ist zu beachten, wenn man ein Mountain- oder Roadbike für Kids kaufen will?

Teuer ist nicht gleich teuer

Achtung: teuer ist Ansichtssache. Manchmal können Kids Bikes auch zu einem guten Preis weiterverkauft werden. Zum Beispiel: Wenn ein Bike mit einem Neupreis von Fr. 1’200.- nach zwei Jahren für Fr. 800.- wieder verkauft werden kann, beträgt der effektive Kostenaufwand nur Fr. 400.-. Diese Rechnung geht vor allem bei stabilen Marken-Kids-Bikes auf.

In der Kindheit werden viele Grundlagen für unser späteres Leben gelegt:

Das alles sind Bereiche, die nicht durch Smartphone-Konsum gefördert werden. Wir müssen in die Handlung gehen. Unserem natürlichen Bewegungsbedürfnis gerecht werden.

Das erfordert von Erwachsenen die Bereitschaft, selbst ein gutes Vorbild zu sein und auch die Kinder zu fördern. Sich Zeit für sie zu nehmen. Das gilt auch noch für Teenies. Da sein und Zeit haben. Zur Zeit und zur Unzeit. Diese Haltung kann Türen öffnen. Für gemeinsames Austauschen und Erleben.

Das bewegt alle. Innerlich und äusserlich. Je früher, desto besser.

 

© andreas-räber.ch – 13.11.2025